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JULI 2026 · L'ART DE VIVRE
Warum uns gustavianische Möbel seit Jahren begleiten
Wenn wir an einen gustavianischen Raum denken, sehen wir breite Eichendielen, matt geölt und von einer natürlichen Ruhe geprägt. Kein glänzender Lack, sondern Holz, das mit den Jahren immer schöner wird. Die Wände sind nicht reinweiß. Viel schöner wirkt ein zarter Kreideton mit neutralem Unterton. Wir nennen diese Farbe Craie – ein sanftes Offwhite, das dem Raum Wärme verleiht, ohne gelb zu wirken. Das Tageslicht fällt durch leichte Leinenstores.
Im Mittelpunkt steht ein hoher Schrank mit einem zarten Kranz. Er übernimmt die Funktion eines Buffets. Dazu steht ein schöner Tisch aus altem Holz mit gekalktem Finish.
Die Dekoration bleibt zurückhaltend: eine alte Vase, locker gefüllt mit wild gepflücktem Mädesüß oder zarten Gräsern. Nicht perfekt arrangiert, sondern so, als hätte man sie bei einem Spaziergang mitgebracht. Das frische Grün der Stängel verbindet sich auf ganz natürliche Weise mit den kühlen Kreidetönen des Raumes.
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